Unterschied zwischen KVG und EVG

KVG und EVG – worin liegt der Unterschied?

Die Angaben KVG und EVG stehen für konventionelles und elektronisches Vorschaltgerät. Vorschaltgeräte dienen zum Betreiben von Leuchtstoff- und Energiesparlampen. Was Sie über Vorschaltgeräte wissen müssen und worin sich KVG und EVG unterscheiden, lesen Sie hier.

Vorschaltgeräte sind elektromagnetisch oder elektronisch arbeitende Komponenten zum Betreiben von Leuchtstoff- und Energiesparlampen. Ihre Hauptaufgabe ist das Begrenzen des Entladestroms nach dem Zünden. Das Betreiben einer Gasentladungslampe ohne Vorschaltgerät hätte nach kurzer Zeit ein unzulässig hohes Ansteigen des Stroms zur Folge. Bei Leuchtstoff- und Energiesparlampen übernehmen Vorschaltgeräte außerdem das Zünden der Gasentladung beim Einschalten. Zu diesem Zweck sind sie mit einem Starter ausgerüstet.

Die konventionellen Vorschaltgeräte

Derzeit sind konventionelle (KVG) und elektronische (EVG) Vorschaltgeräte auf dem Markt. Das konventionelle Vorschaltgerät besteht aus einer Drossel mit einem Eisenkern. Sie ist in Reihe zur Lampe geschaltet und begrenzt durch ihren induktiven Widerstand den Strom auf deren Nennwert. Bedingt durch das Entstehen von Wärme haben konventionelle Vorschaltgeräte einen Leistungsverlust zwischen 10 und 20 Prozent. Das Zünden der Gasentladung beim Einschalten der Lampe übernimmt der Starter. Dieser liefert die erforderliche Hochspannung, die nach Lampentyp bis zu mehrere Kilovolt betragen kann.

Elektronische Vorschaltgeräte als Alternative

Elektronische Vorschaltgeräte nutzen die Eigenschaft bestimmter Bauelemente zum Begrenzen des Stromes. Darüber hinaus vereinen sie Drossel und Starter in einem Gerät. Elektronische Vorschaltgeräte weisen folgende Vorteile auf:

•     Keine Drossel mit Eisenkern notwendig

•     Kleine, kompakte Bauweise

•     Geringere Verluste

•     Kein Flackern der Lampen beim Einschalten sowie

•     längere Lebensdauer der Lampen

•     Einsparen von Energie

Elektronische Vorschaltgeräte für Warmstart heizen die Glühkathoden der Lampen nach dem Einschalten vor, ehe sie zünden. Dies schont die Lampe und verlängert deren Lebensdauer. Das von den Leuchtstofflampen bekannte Flackern gehört der Vergangenheit an. Elektronische Vorschaltgeräte sind teilweise mit einem Dimmer ausgestattet, der ein stufenloses Ändern der Leuchtstärke ermöglicht.

Konventionelle und elektronische Vorschaltgeräte sind auf die jeweiligen Lampen abgestimmt. Bei einem Austausch sollten Sie auf baugleiche Exemplare von bekannten Herstellern zurückgreifen. Diese bürgen für hohe Qualität und Sicherheit. Das Betreiben von Leuchtstofflampen mit unpassenden Vorschaltgeräten zerstört diese in kurzer Zeit. Energiesparlampen mit E14er- und E27er-Gewinde besitzen ein im Sockel untergebrachtes elektronisches Vorschaltgerät. Ein Austauschen der Lampen bereitet daher keine Probleme.

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